Mein Autopilot zum Vermögensaufbau

Mein Autopilot zum Vermögensaufbau

Eine der wichtigsten Erkenntnisse die ich in den letzten Jahren gewonnen habe ist, dass “Automatisierung” die halbe Miete ist.
Daher habe ich mir ein Kontensystem angelegt um meinen Vermögensaufbau automatisiert zu gestalten.
Um Dir die Funktionalität ein wenig näher bringen zu können zeige ich dir, wie ich meine Daueraufträge eingerichtet habe. Alle Daueraufträge gehen zu Beginn des Monats von meinem Girokonto ab:

Mein Kontensystem 2020

Girokonto

Mein Girokonto habe ich seitdem ich 14 Jahre alt bin bei der Bank Austria. Hier habe ich lange überlegt einen Kontowechsel vorzunehmen, habe mich aber nach längerer Überlegung dazu entschlossen mein Gehaltskonto dort zu belassen und auf das Onlinekonto der Bank Austria umzusteigen und meine Kosten hierfür von etwa € 35,–/Quartal auf € 6,–/Quartal, zu reduzieren.

Von diesem Konto gehen meine Daueraufträge an folgende Konten:

Fixkosten

Bei den Fixkosten habe ich mich dazu entschieden, genau zu planen und zu kalkulieren, sodass ich nicht von Kosten, an die ich nicht dauernd denke, wie z.B. die Zahlung jährlicher Versicherungsprämien (für Autohaftpflicht, Rechtschutz, etc.) oder Nachzahlungen bei Gas oder Strom, erschlagen werde. Dabei bin ich wie Folgt vorgegangen:

Für die DKB habe ich mich entschieden, da ich ein Gemeinschaftskonto gesucht habe und dient für die Kosten bezüglich unseres Ferienhauses. Da das DKB Cash Konto ab einem monatlichen Geldeingang von € 700,–/Monat kostenlos ist und sich unsere Kosten darüber bewegen, hat es gut gepasst. Neben einer Bankomatkarte haben wir hier eine kostenlose Visa Karte inkludiert.
Mit der Visa Karte sind Bankomatbehebungen weltweit kostenlos.

N26 habe ich ursprünglich als Spesenkonto bei meiner vorherigen Arbeit genutzt, seither dient mir die kostenlose Version für meine Rücklagen. Warum Mehrzahl? Weil es bei N26 zusätzlich noch 2 kostenlose Unterkonten “Spaces” gibt. Die 3 Konten nutze ich folgendermaßen:

  • Hauptkonto:
    Das Hauptkonto nutze ich für Rücklagen bzw. sonstige Kosten wie unerwartete Reparaturen, Fahrten mit Uber, etc.
    Was hier am Ende des Jahres übrig bleibt wird entweder auf mein Risikoinvestmentkonto überwiesen, oder in anderer Form investiert.
  • Space 1:
    Das erste Unterkonto nutze ich für jährliche Fixkosten wie Abos, Versicherungen und co.
    Hierzu habe ich meine jährlichen Fixkosten zusammengezählt und aufs Monat heruntergerechnet. Somit lege ich monatlich alle meine Fixkosten zur Seite und die jährliche Zahlung der Autoversicherung ist seither keine emotionale Belastung mehr 😉
  • Space 2:
    Den 2. Space nutze ich relativ simple. Hier lege ich monatlich € 100,– zur Seite und spare damit ein Urlaubsbudget weg. Dies hat 2 Vorteile. Erstens habe ich dadurch immer ein Urlaubsbudget an das ich mich versuche zu halten und zweitens kann ich dieses Budget komplett verjubeln. Bleibt dennoch etwas übrig, dient es dazu, beim nächsten Urlaub ein etwas teureres Ziel ins Auge fassen kann.

Bislang habe ich meine “Spaßkäufe” immer von meinem Girokonto aus getätigt. Da ich mir aber hier auch ein eigenes Konto anlegen wollte und bei ING mit dem kostenlosen Girokonto, ab einem monatlichen Geldeingang von € 300,–, fündig geworden bin, nutze ich dieses in Zukunft als “Spaßkonto”.

Mein Notgroschen

Mein Notgroschen habe ich auf Weltsparen geparkt, da man hier mit nur einem Konto bei diversen Banken in der EU und dem EWR Raum anlegen kann, ohne jedes mal ein neues Konto eröffnen zu müssen.
Bei Festgeld gibt es aktuell Zinsen von um die 1%. Beim Tagesgeld zwischen 0,10 und 0,20 %.

Investitionskonten

Meine Investitionen sind relativ simple, hierfür nutze ich aktuell noch:

  • für meine ETF Sparpläne
    Kosten von € 1,– pro Sparplanausführung bis zu € 500
  • für meine Einzelaktien Sparpläne
    Kosten von 1,5% pro Sparplanausführung
    inklusive kostenlosem Girokonto

Da seit kurzer Zeit ein neuer Broker in Österreich verfügbar ist, bei dem sowohl ETF Sparpläne, als auch Sparpläne auf Einzelaktien kostenlos sind, überlege ich zu diesem zu wechseln.

Kostenlose Sparpläne
€ 1,– pro Trade bei Käufen und Verkäufen.

Risikokapitalkonto

Auf Bitwala bin ich gestoßen als ich auf der Suche nach einem neuen kostenlosen Konto war, bei dem ich auch eine Verknüpfung mit einer Kryptobörse habe um Zukäufe von Bitcoin und Ethereum zu machen. Zudem bietet Bitwala noch mehr Vorteile, dazu habe ich einen Erfahrungsbericht geschrieben.

Sollte mir der Bitcoinpreis zu hoch sein und ich einige Zeit keine Nachkäufe tätigen, nutze ich das Guthaben auch für Investitionen in andere Assetklassen.

Um Berechnungen mit anderen Werten anstellen zu können nutze am besten meine diversen Vergleichsrechner für Anbieter aus Österreich und Deutschland.

Wenn du dich gerne mehr zum Thema Steuern informieren willst, kann ich dir diesen Beitrag empfehlen:

https://finanzielle-bildung.at/aktien-steuern-oesterreich/

Was würde ich “Neulingen” raten?

Jemandem der neu in der Materie ist würde ich raten seine Ausgaben zu optimieren und sollten Schulden vorhanden sein, diese erstmal zu tilgen. Ist dies abgeschlossen bzw. existieren keine Schulen, würde ich zu der Eröffnung eines Gratiskonto raten (N26 oder Bitwala) um einen Notgroschen anzusparen (hier gibt es eine Faustregel von 3 bis 6 Moantsgehälter – netto!).

Alles weitere ist dann sehr individuell und solltest du Fragen dazu haben, schreibe mir eine Mail oder wende dich an unsere Community auf Facebook.

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Gute Kurse und bis zum nächsten mal,
dein Markus

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