Wozu eine Vermögensübersicht?
Eine Vermögensübersicht, auch Vermögensaufstellung genannt, zeigt auf einer Seite, was du besitzt und was du schuldest. Die Differenz ist dein Nettovermögen. Erstellst du sie regelmäßig, siehst du, wie sich dein Vermögen entwickelt und wo dein Geld liegt.
Welcher Stichtag passt?
Du kannst deine Übersicht an jedem beliebigen Tag erstellen. Nimm nur alle Werte vom selben Tag, sonst vermischst du Stände. Gut eignet sich der 31. Dezember: Viele Werte hast du zum Jahresende ohnehin schwarz auf weiß, etwa auf dem Kontoauszug. Willst du vergleichen, wiederhol die Übersicht jedes Jahr zum selben Stichtag.
Wie bewertest du Immobilie, Gold und Vorsorge?
Setz jeden Wert so an, wie viel du heute dafür bekämst, nicht was du einmal bezahlt hast. Bei einer Immobilie ist das ein geschätzter Marktwert, etwa aus Inseraten vergleichbarer Objekte in deiner Gegend oder aus einem Gutachten. Bei Gold und Silber zählt der Preis, den dir ein Händler heute beim Ankauf zahlen würde. Bei Lebensversicherung und privater Vorsorge nimmst du den Rückkaufswert. Er steht in der Mitteilung deiner Versicherung, sonst kannst du ihn dort erfragen.
Was zählt zu den Schulden?
Zu den Schulden zählt alles, was du noch zurückzahlen musst: dein Wohnkredit, Konsum- und Autokredite, ein offener Kreditkartensaldo und ein überzogenes Girokonto. Trag jeweils den offenen Betrag am Stichtag ein, nicht die ursprüngliche Kreditsumme. Künftige Zinsen zählen nicht dazu. Auch Geld, das du dir privat geliehen hast, etwa in der Familie, gehört dazu.
Was die Excel-Datei enthält
Die Excel-Datei enthält alle Kategorien und Einträge mit deinen Beträgen. Summen, Nettovermögen und Anteile sind echte Formeln: Änderst du in Excel einen Betrag, rechnet die Datei selbst neu. Brauchst du nur die leere Vorlage, klick auf Excel, ohne etwas einzutragen.