Meine Geschichte

Meine Geschichte

Ich möchte die neue Kategorie der Investorstories gleich mal mit meiner Geschichte beginnen. Für alle die neu auf meinem Blog sind, fange ich einmal damit an mich vorzustellen.

Wer bin ich?

Mein Name ist Markus, ich bin ein Kind der 80er, Jahrgang 1983 um genau zu sein. Ich komme aus einer sparsamen und „sicherheitsorientierten“ Familie, daher habe ich schon als Kind Interesse für Geld entwickelt und versucht dies zu vermehren bzw. für „schlechte Zeiten“ auf die Seite zu legen.

Neben meinem Taschengeld, das ich gespart habe, war ich immer relativ kreativ und habe versucht mir anderweitig etwas dazu zu verdienen. Ob es nun abservieren auf Dorffesten war, Kirschen am Straßenrand verkaufen (für ein paar Schillinge damals) oder später dann mit Fußball spielen. Stets habe ich versucht nicht über meinen Verhältnissen zu leben und wenn ich mir etwas gönnen wollte, versucht Wege zu finden, mir dies zu ermöglichen, ohne dafür Schulden zu machen. Schulden zu haben war immer mit einem Gefühl verbunden, dass ich nicht ertragen konnte.
Selbst wenn ich mir von Freunden Geld geliehen habe, habe ich dies umgehend zurück gezahlt.

Wie bin ich zum Investor geworden?

So weit so gut, mit Geld umgehen konnte ich dennoch lange nicht – oder anders gesagt – habe ich noch lange gebraucht um Geld und seinen Zweck verstehen zu lernen.

Meine Anfänge habe ich mit Anfang 20 gemacht, als klar war, aus meinem großen Traum „Fußballprofi“ wird nichts mehr werden. Anfangs habe ich als Kellner und Veranstalter gearbeitet und „von der Hand in den Mund“ gelebt. Anfang der 2000er Jahre habe ich dann als Versicherungs- und Finanzberater bei einem sehr bekannten Unternehmen angefangen zu arbeiten und damit die ersten Erfahrungen mit dem Kapitalmarkt (mehr oder weniger) gemacht.

Klassisch habe ich einen Bausparvertrag, eine Fondsgebundene Lebensversicherung und eine Pensionsvorsorge abgeschlossen. Da ich ja einige Kurse diesbezüglich belegt habe, dachte ich mir, uh, das bringt mich zu „Reichtum“ in 20, 25 Jahren.

Nachdem mir das „Klinkenputzen“ um Versicherungsprodukte zu „verticken“ jedoch nicht lange zugesagt hat, habe ich nach knapp 1 Jahr das Geschäftsfeld gewechselt und bin in den Glücksspielbereich gegangen. Als Pokerdealer (Pokercroupier) hat mich schnell auch das „Pokerfieber“ gepackt und ich habe sowohl viel über Spieltheorie, Wahrscheinlichkeiten und Psychologie gelernt.

Nach ein paar Jahren lief dann mein Bausparvertrag aus und ich habe bemerkt, dass ich da jetzt nicht wirklich viel mehr hatte, als ich eingezahlt habe. Dennoch habe ich mich von meiner Familie und der Beraterin (oder besser Verkäuferin) zu einem erneuten Bausparvertrag überreden lassen.

Wieder ein paar Jahre später, das gleiche Spiel. Erneut hat es mich mehr geärgert, dass ich eigentlich nichts an Zinsen herausbekomme und habe mir auch meine anderen Produkte angesehen – mit einem sehr ernüchternden Ergebnis.

15 Jahre gespart und trotzdem im Minus!

Knapp 15 Jahre nachdem ich begonnen habe zu sparen, habe ich mir die Entwicklung der Produkte die ich abgeschlossen hatte mal genauer angesehen. Das Ergebnis hat mich richtig wütend gemacht. Mit den 2 „Bausparern“ hatte ich ein kleines Plus gemacht, mit der Fondsgebundenen Lebensversicherung und der Pensionsvorsorge war ich sogar im Minus!

Das hat mich so aufgeregt, dass ich beschlossen habe mich in dem Bereich einmal schlau zu machen, um herauszufinden, ob das „normal“ ist, oder ob ich einfach schlechte Entscheidungen getroffen habe?

Das Ergebnis meiner Recherche war einerseits ernüchternd und andererseits auch „hoffnungsvoll“. Zum einen habe ich gelernt, dass an mir und meinen Produkten lediglich die Versicherung und die Berater (bzw. Verkäufer) verdient haben und ich absolut keine Ahnung hatte wie unser Geldsystem und der Kapitalmarkt funktioniert. Andererseits habe ich mich aber auch schlau gemacht, was ich besser machen kann und muss, wenn ich in Zukunft „mehr aus meinem Geld machen will“.

So habe ich 2017 genutzt um mich weiter zu bilden, viele Bücher gelesen bzw. gehört (meine Buchempfehlungen findest du hier) und angefangen meine ersten Erfahrungen mit dem Investieren zu machen. Dabei habe ich mit P2P Krediten und Kryptowährungen angefangen, meine Versicherungsverträge mit Minus verkauft und das Geld (etwas über € 10.000,–) in ETFs umgeschichtet. 2019 sind dann auch Einzelaktien dazugekommen und seit 2020 investiere ich auch einen Teil in Immobilien mittels Crowdinvesting über Exporo.

Wenn du mehr zu meinen Investments und der Entwicklung seither wissen möchtest, sieh dir diesen Beitrag etwas genauer an:

Mein Portfolio Stand 1.1.2021

Nachdem ich mitbekommen habe, dass es mehreren Leuten geht wie mir und die wenigsten wissen, wo man sich informieren kann und wie gewisse Dinge funktionieren, habe ich mich 2019 dazu entschlossen diesen Blog zu starten, um denjenigen eine erste „Anlaufstelle“ bieten zu können und auch anderen Menschen dabei helfen zu können, sich nicht mehr „Vera…“ zu lassen.

Ich hoffe, dass ich das Ziel erreiche. Nachdem ich immer mehr Zuschriften von den unterschiedlichsten Leuten bekomme, scheint es so, als befinde ich mich auf einem guten Weg.
Als nächstes Ziel habe ich mir gesetzt, dass mich der Blog (und der geplante Podcast) nicht mehr jährlich Geld kosten, sondern vielleicht bald „break even“ läuft. (Wenn du mir hierbei helfen möchtest, verwende gerne einen meiner Affiliatelinks und empfiehl den Blog weiter – Dankeschön dafür schon mal vorab 🙂 )

Wenn du deine Geschichte ebenfalls mit der Community teilen möchtest, schreibe mir eine Mail an info@finanzielle-bildung.at – wenn du nur passiv mitlesen möchtest, abonniere den kostenlosen Newsletter oder tritt gerne unserer Facebookgruppe bei).

Danke für deine Zeit und hoffentlich bis zum nächsten mal.
Liebe Grüße
Markus